News

News

Auch bei der Planung darf ruhig mitgedacht werden!

NewsPosted by Ulrich Fuckert Sat, September 30, 2017 15:52:37

Bei dem hier geschilderten Schadensfall geht es um die Umnutzung eines Gebäudes. Je nachdem wie eine solche Nutzungsänderung geplant ist, muss die Konstruktion gem. den Vorschriften nicht energetisch aufgerüstet werden. Trotzdem ist hier der Appell an die Planer zu richten, sich darüber Gedanken zu machen, ob man in diesem Fall einmal mehr tun sollte als es von Gesetzen gefordert ist.

Bei diesem Kunden wurde für das Gebäude in 2011 eine Nutzungsänderung beantragt und genehmigt. Das Gebäude wurde von einer Werkstatt mit Verkaufsraum, in eine Wohnung umgenutzt. Das Gebäude ist Anfang 1900er Jahre gebaut worden.

Im Übergangsbereich zwischen innen und außen kommt es zu Feuchtigkeitsschäden. Das kann auch nicht anders ein, da die Bodenplatte keine Dämmung enthält und zudem noch ohne Unterbrechung in den Außenbereich durchgeht. Der die Trennung zwischen innen und außen erfolgt lediglich durch ein bodenstehendes Fensterelement. Der Außenbereich ist allen Witterungseinflüssen (Wärme, Kälte, Regen und Schnee) ausgesetzt. Es gibt weder eine thermische Trennung, noch eine Abdichtung. Dafür aber Fehlstellen im Bereich des stirnseitigen Abschlusses an einem Stahlprofil bzw. weist die vor der Bodenplatte eingebaute Abflussrinne auch noch eine Fehlstelle auf.

So etwas kann nicht gut gehen. Wie die Situation sich im Winter darstellt, will man als Sachverständiger gar nicht drüber nachdenken.


www.sachverstaendigenbuero-fuckert.de

  • Comments(0)//blog.sachverstaendigenbuero-fuckert.de/#post44