News

News

Neubaufeuchtigkeit verursachte Schimmelpilzbefall

NewsPosted by Ulrich Fuckert Sun, December 18, 2016 15:14:15

Eine Schadensursache, die besonders in den Vergangenen Wochen immer wieder auftaucht, wir durch die sogenannte „Neubaufeuchtigkeit“ hervorgerufen.

Als „Neubaufeuchtigkeit“ bezeichnet man die Feuchtigkeit, die durch das Einbringen von Wasser während der Herstellung des Gebäudes in die Bausubstanz eingebracht wird.

Viele Materialien die für den Neubau eingebracht werden, benötigen „Anmischwasser“. So zum Beispiel der Beton für Bodenplatte und Deckenplatten, Putze, Estrich etc.

Man geht davon aus, dass bei dem Neubau eines Einfamilienhauses, je nach Größe, 10.000 bis 20.000 Liter Wasser mit eingebracht wird.

Dieses Wasser verdunstet nach und nach aus den Bauteilen. Passiert das im Zusammenhang mit der kalten Jahreszeit, kann es dazu kommen, dass der ungeheizte Spitzboden eines Hauses später so aussieht, wie auf den Bildern.


Hier wurde vor ca. 6 Wochen die Heizung zur Trocknung zum ersten Mal angestellt. Durch die Wärme in den Wohnräumen, kann sich die Raumluft gut mit Feuchtigkeit anreichern. Sie zieht anschließend durch eine Undichtigkeit in der Dampfsperre unter der Kehlbalkenlage in den ungeheizten Bereich des „Spitzbodens“. Durch die Abkühlung in diesem Bereich, steigt die relative Luftfeuchtigkeit auf über 80 % an. In Verbindung mit den Holzbauteilen (organischer Baustoff), kann die Schimmelpilzbildung voranschreiten.

www.sachverstaendigenbuero-fuckert.de



  • Comments(0)//blog.sachverstaendigenbuero-fuckert.de/#post37