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Verkleidung von Außenwänden

NewsPosted by Ulrich Fuckert Tue, November 08, 2016 17:47:42

Verkleidungen von Außenwänden stellen eine Gefahr dar. In diesem Beispiel, wurde eine Ständerwand aus Metallprofilen und mit einer 2-lagigen Gipskartonplattenverkleidung, vor eine ungedämmte Mauerwerkswand aus Hochlochziegeln gebaut. Zwischen Gipskartonplatte und Mauerwerkswand, befindet sich eine Luftschicht von ca. 5,5 cm. Aus den Öffnungen der Verkleidung ist ein deutlich muffiger Geruch wahrnehmbar.

Die Mauerwerkswand wird auf Feuchtigkeit untersucht. Bei einer Widerstandsmessung in ca. 20 cm Tiefe ist keine Feuchtigkeit messbar. Bedeutet: Die Baukonstruktion ist trocken.

Misst man die Oberflächentemperaturen der einzelnen Bauteiloberflächen, wird deutlich, dass zwischen der Oberfläche der Gipskartonplatte und der Mauerwerkswand, ein Temperaturgefälle von ca. 4,4 °C besteht.



Bedeutet: Dringt Wasserdampf in den Hohlraum zwischen Gipskartonplatte und Mauerwerk ein, steigt durch die Abkühlung die relative Luftfeuchtigkeit an. Es kommt zum Schimmelpilzbefall an der Rückseite der Gipskartonplatte


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