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Feuchtigkeitsschäden dürfen nicht verkleidet werden

NewsPosted by Ulrich Fuckert Wed, September 07, 2016 17:38:11

Häufig wir das Verkleiden von Feuchtigkeitsschäden für die einfachste bzw. billigste Lösung gehalten. Das ist ein Irrtum.

Wie in dem jetzt aufgenommenen Fall, entstehen die wirklichen Kosten dann im Anschluss.

Vor der durchgeführten Sanierung der Kellerräume waren bereits Putzabplatzungen uns Salzkristallisierung auf der Wandoberfläche sichtbar. Ein Kostenvoranschlag wurde eingeholt, der jedoch zu teuer erschien.

Nach Erkundigungen im Bekanntenkreis wurde beschlossen die feuchten Wände doch mit Gipskartonplatten zu verkleiden. Es wurden auch extra Feuchtraumplatten besorgt. Aufwendig wurden die Wände verkleidet und teilweise noch zusätzlich durch Oberputze gestaltet. In einem Bereich wurde sogar ein Badezimmer mit Eckbadewanne hergerichtet.

Schon nach kurzer Zeit wurden erste Salzausblühungen und Schimmelpilzbefall sichtbar.

Nach Sichtung des Dilemmas, kann man hier als Sachverständiger nur empfehlen, alles unter dem Gesichtspunkt der Schimmelpilzbeseitigung zu entkernen und nach erfolgter Abdichtung wieder neu aufzubauen.

Feuchtigkeit in Hohlräumen mit organischem Material, kann nur einen Schimmelpilz verursachen.

Die Devise lautet also: Erst Feuchtigkeitsschäden beseitigen, dann in einen Ausbau investieren.

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