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Spülkasten „schwitzt“!

NewsPosted by Ulrich Fuckert Mon, January 09, 2017 18:12:14

Eine Auftraggeberin ruft an, weil sie ständig Pfützen im Badezimmer wegwischen muss. Die Lösung des Problems ist gar nicht so kompliziert.

Das sehr kühle Leitungswasser im Spülkasten des WC’s sorgt dafür, dass es zur Kondensation von Luftfeuchtigkeit an der Oberfläche des Spülkastens kommt.



Auf den thermografischen Bildern ist der Wasserstand im Spülkasten schön zu erkennen.



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Schimmelpilzbefall nach Leitungswasserschaden

NewsPosted by Ulrich Fuckert Tue, December 20, 2016 18:18:23

Da freut sich doch das Herz des Sachverständigen – ein ausgeprägter Schimmelpilzbefall. Die Ursache ist schnell gefunden. Oberhalb des sichtbaren Befalls, verlaufen in einer Verkastung verschiedene Installationen. Nach der Öffnung kann man die Wassertropfen an der Kaltwasserleitung erkennen. Bereits an dem Entfernen der Isoliermanschetten, läuft Wasser aus der Ummantelung.

Großzügige Sanierungsmaßnahmen sind erforderlich.

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Neubaufeuchtigkeit verursachte Schimmelpilzbefall

NewsPosted by Ulrich Fuckert Sun, December 18, 2016 15:14:15

Eine Schadensursache, die besonders in den Vergangenen Wochen immer wieder auftaucht, wir durch die sogenannte „Neubaufeuchtigkeit“ hervorgerufen.

Als „Neubaufeuchtigkeit“ bezeichnet man die Feuchtigkeit, die durch das Einbringen von Wasser während der Herstellung des Gebäudes in die Bausubstanz eingebracht wird.

Viele Materialien die für den Neubau eingebracht werden, benötigen „Anmischwasser“. So zum Beispiel der Beton für Bodenplatte und Deckenplatten, Putze, Estrich etc.

Man geht davon aus, dass bei dem Neubau eines Einfamilienhauses, je nach Größe, 10.000 bis 20.000 Liter Wasser mit eingebracht wird.

Dieses Wasser verdunstet nach und nach aus den Bauteilen. Passiert das im Zusammenhang mit der kalten Jahreszeit, kann es dazu kommen, dass der ungeheizte Spitzboden eines Hauses später so aussieht, wie auf den Bildern.


Hier wurde vor ca. 6 Wochen die Heizung zur Trocknung zum ersten Mal angestellt. Durch die Wärme in den Wohnräumen, kann sich die Raumluft gut mit Feuchtigkeit anreichern. Sie zieht anschließend durch eine Undichtigkeit in der Dampfsperre unter der Kehlbalkenlage in den ungeheizten Bereich des „Spitzbodens“. Durch die Abkühlung in diesem Bereich, steigt die relative Luftfeuchtigkeit auf über 80 % an. In Verbindung mit den Holzbauteilen (organischer Baustoff), kann die Schimmelpilzbildung voranschreiten.

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Echter Hausschwamm

NewsPosted by Ulrich Fuckert Tue, November 29, 2016 12:21:02

Ich wurde heute zu einem vermeintlichen Schimmelpilzbefall ins schöne Sauerland gerufen. Die Auftraggeberin hatte diesen Befall in der Garage festgestellt. Da sich durch die ungünstigen Bedingungen sehr häufig ein Schimmelpilzbefall in Garagen einstellt, fährt man als Sachverständiger häufig mit gemischten Gefühlen zu einem solchen Auftrag.



Bei dem Objekt handelte es sich um Gebäude älteren Baujahres. Nachdem die Auftraggeberin das Garagentor öffnete, wurde sehr schnell deutlich, dass es sich nicht um Schimmelpilz handelte. In der Garage hatte die Auftraggeberin Holzmaterial gelagert. Durch die hohe Feuchtigkeit, hatte sich ein der echte Hausschwamm gebildet.

Man kann nur immer wieder davor warnen, Hölzer in Räumen zu lagern, die von Feuchtigkeit beaufschlagt sind. Der echte Hausschwamm kann sich innerhalb sehr kurzer Zeit bilden und ist holzzerstörend. In einigen Bundesländern ist der Befall immer noch bei der Baubehörde meldepflichtig.

Der Schwamm durchwächst auch Mauerwerk und kann sich so in der Konstruktion fortsetzen. So auch in diesem Fall. Das Hauptgebäude ist ebenfalls schon betroffen.

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Verkleidung von Außenwänden

NewsPosted by Ulrich Fuckert Tue, November 08, 2016 17:47:42

Verkleidungen von Außenwänden stellen eine Gefahr dar. In diesem Beispiel, wurde eine Ständerwand aus Metallprofilen und mit einer 2-lagigen Gipskartonplattenverkleidung, vor eine ungedämmte Mauerwerkswand aus Hochlochziegeln gebaut. Zwischen Gipskartonplatte und Mauerwerkswand, befindet sich eine Luftschicht von ca. 5,5 cm. Aus den Öffnungen der Verkleidung ist ein deutlich muffiger Geruch wahrnehmbar.

Die Mauerwerkswand wird auf Feuchtigkeit untersucht. Bei einer Widerstandsmessung in ca. 20 cm Tiefe ist keine Feuchtigkeit messbar. Bedeutet: Die Baukonstruktion ist trocken.

Misst man die Oberflächentemperaturen der einzelnen Bauteiloberflächen, wird deutlich, dass zwischen der Oberfläche der Gipskartonplatte und der Mauerwerkswand, ein Temperaturgefälle von ca. 4,4 °C besteht.



Bedeutet: Dringt Wasserdampf in den Hohlraum zwischen Gipskartonplatte und Mauerwerk ein, steigt durch die Abkühlung die relative Luftfeuchtigkeit an. Es kommt zum Schimmelpilzbefall an der Rückseite der Gipskartonplatte


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Drainage – kein Allheilmittel

NewsPosted by Ulrich Fuckert Mon, October 31, 2016 18:07:06

Wenn ich zu feuchten Wänden gerufen werde, dann ist eine der ungläubigen Aussagen der Eigentümer häufig: „Ich kann nicht verstehen, dass die Wand nass ist, wir haben doch eine Drainage gelegt.“

Wer davon ausgeht, dass mit dem Einbau einer Drainage alles getan ist, der liegt falsch. Eine Drainage ersetzt keine Abdichtung. Sie ist lediglich dazu da, den Lastfall der anliegenden Feuchtigkeit zu verändern. Das bedeutet, durch den Einbau einer ordnungsgemäßen Drainage, wird das Wasser in hanglagigen Grundstücken vor der Gebäudewand abgeführt. Somit kann dieses Hangwasser sich nicht mehr vor der Außenwand aufstauen und einen entsprechenden hydrostatischen Druck aufbauen. Was allerdings nicht bedeutet, dass überhaupt keine Feuchtigkeit mehr bis an die Wand kommen kann.

Mit der Drainage wird lediglich der Wasserlastfall der DIN 18195 geändert. Ohne Drainage müsste ggf. nach DIN 18195-6 gegen aufstauendes Sickerwasser bzw. drückendes Wasser abgedichtet werden. Bei dem Einbau einer funktionsfähigen Drainage nach DIN 4095, kann dagegen nach DIN 18195-4 gegen Bodenfeuchtigkeit und nicht aufstauendes Sickerwasser abgedichtet werden.




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Feuchtigkeitsschäden durch Nichtbeachtung der Statik

NewsPosted by Ulrich Fuckert Wed, October 05, 2016 17:42:59

Das Gebäude wurde vor ca. 5 Jahren vom jetzigen Besitzer erworben. Er verließ sich auf seinen eigenen Sachverstand. Ein schwerwiegender Fehler wie er anschließend feststellen sollte.

Schon während der Sanierung des Objektes, entdeckte er Dinge die alles andere als „schön“ waren. Bei der Entfernung einer Wandverkleidung wurde eine völlig durchfeuchtete Dämmung sichtbar. Dahinter war der Wandputz bereits stark verrottet und fiel ihm in großen Stücken entgegen.

Nach vielen Überlegungen, entschied sich der Eigentümer mich als Sachverständigen einzuschalten. Im kompletten Außenwandbereich wurden erhöhte Feuchtigkeitswerte festgestellt. Auf der Innenseite der Außenwände wurden nachträglich aufgebrachte Dichtschlämmen sichtbar. Der Vorbesitzer hatte anscheinend versucht die Feuchtigkeitsschäden auf seine Art zu beseitigen. Wie man jetzt feststellen konnte, ohne Erfolg.

Nach der Freilegung des Gebäudes wurde das ganze Ausmaß der Schäden sichtbar. Die erdangeschütteten Außenwände hatten dem Erddruck nicht standgehalten. Die Schäden sind mit hoher Wahrscheinlichkeit schon während der Baumaßnahme entstanden.

Bei der statischen Berechnung der Kelleraußenwände, wird die Horizontalkraft aus dem Erdreich, der Vertikalkraft aus der Belastung der Decken und der darüberbefindlichen Geschosse gegenübergestellt. Dabei müssen die Vertikalkräfte die Horizontalkräfte „überdrücken“. Ist das nicht der Fall, kommt es zum Schadensfall. Nach Einsicht in die Statik des Gebäudes wurde sehr schnell klar, dass die Berechnungsansätze richtig gewählt wurden.

Da sich oberhalb des massiv gebauten Kellergeschosses eine Fertighauskonstruktion befindet, liegt eine mögliche Schadensursache ggf. darin, dass man das Kellergeschoss bereits nach dessen Fertigstellung mit Erdreich angefüllt hat, um die Fertighauskonstruktion besser montieren zu können. In diesem Zustand befindet sich jedoch nicht die in der Statik zugrunde gelegte vertikale Auflast auf der Außenwand. Die Horizontalkraft wird jedoch mit der Anschüttung sofort eingebracht. Ergebnis: Die Außenwand wird eingedrückt.

Die festzustellenden Feuchtigkeitsschäden der waren somit nur die Spitze des Eisbergs.


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Nicht immer ist Feuchtigkeit alleine die Ursache für Abplatzungen

NewsPosted by Ulrich Fuckert Thu, September 29, 2016 19:40:44

Heute wurde ich zu einem Schadensfall gerufen, bei dem sich nachträglich angebrachte Fassadenriemchen lösen.

Der Eigentümer vermutet die nachträglich veränderte Außenanlage des Nachbarn.

Bei der Untersuchung wird deutlich, dass sich die Riemchen großformatig von der Wandoberfläche des Hauses gelöst haben. Beim Klopfen an die Fassade, fallen mir weitere Riemchen entgegen – und dass in ca. 5 m Entfernung zur veränderten Grundstücksgestaltung des Nachbarn.

Bei genauerer Untersuchung wir deutlich, dass die Untergrundvorbereitung des Bestandsputzes sehr unzureichend ausgeführt wurde. Der Unterputz der Fassadenriemchen hat keine Haftung bekommen und löst sich nun vollflächig ab. Des Weiteren wurde der Unterputz ungeschützt bis ins Erdreich geführt. So konnte Feuchtigkeit kapillar aufsteigen und zusätzlich für Schädigungen sorgen.

Der Eigentümer hatte bereits ein Angebot für die Freilegung des Hauses und der Herstellung einer neuen Außenabdichtung vorliegen. Was sich der Anbieter dabei gedacht hat, kann ich nicht beurteilen. Die Außenwände des Gebäudes hatten jedenfalls keine erhöhten Feuchtigkeitswerte.

Folgende Punkte müssen unbedingt beachtet werden:

· Ob Abdichtung oder Fassadenaufbau – jede Maßnahme muss auf einer guten Untergrundvorbereitung aufbauen. Ist diese unzureichend, geht die Sanierung schief.

· Bauteile, die im erdberührten Bereich liegen, müssen durch geeignete Maßnahmen vor Feuchtigkeit geschützt werden.



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