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Wenn man nicht an alles denkt!News

Posted by Ulrich Fuckert Thu, March 01, 2018 15:36:30

Schon seit längerem wundert sich die Eigentümergemeinschaft, dass sich die Bodenfliesen um ein Entwässerungsrohr an der hangzugewandten Seite verfärben.

Nach einer Bauteilöffnung im Schadensbereich sehr schnell deutlich. Man hat bei der Erstellung des Gebäudes einfach ein Stück der Bodenplatte weggelassen.

Kann man ja mal machen!


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Kunden von morgenNews

Posted by Ulrich Fuckert Wed, December 27, 2017 15:11:18

Hier ein Schnappschuss im Vorbeifahren. Es ist doch gut, wenn man Ende 2017 schon die Kunden von morgen erkennen kann.

Hier hat man bei der Montage der Dämmplatten wirklich ALLES gegeben.


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Abdichtungen gehören auf die RohebeneNews

Posted by Ulrich Fuckert Tue, October 17, 2017 13:41:21

Alle Abdichtungen gehören auf die Rohebene. Das bedeutet, dass eine Abdichtung gem. DIN 18195 bzw. DIN 18533 unmittelbar auf das Mauerwerk bzw. auf einen entsprechenden Egalisierungsputz oder auf die Betonkonstruktion aufzubringen ist.

Im hier dokumentierten Schadensfall, hat man die komplette Abdichtung auf die Dämmung der erdangschütteten Kellerwände aufgebracht. Wen wundert es da, dass es im Innenbereich des Kellers zu massiven Schäden gekommen ist.

Das ist sicherlich ein Sonderfall von Ignoranz der Regeln der Technik. Immer häufiger findet man aber, dass Abdichtung auf Dämmmaterialien aufgebracht werden im Bereich von Bodenplattenanschlüssen. Durch die immer höherwerdenden Ansprüche an den Dämmwert der Gebäude, werden die Bodenplatten häufig schon mit einer Dämmung – aus z.B. umgangssprachlich „Styrodur“ – eingeschalt. Die anschließende Abdichtung der Wände wird dann im Bereich der Bodenplatte auf dieser Dämmung angebracht. Eine solche Abdichtung stellt einen Mangel dar, da sie weder der DIN, den Regeln der Technik oder den Herstellervorgaben entspricht.


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Auch bei der Planung darf ruhig mitgedacht werden!News

Posted by Ulrich Fuckert Sat, September 30, 2017 15:52:37

Bei dem hier geschilderten Schadensfall geht es um die Umnutzung eines Gebäudes. Je nachdem wie eine solche Nutzungsänderung geplant ist, muss die Konstruktion gem. den Vorschriften nicht energetisch aufgerüstet werden. Trotzdem ist hier der Appell an die Planer zu richten, sich darüber Gedanken zu machen, ob man in diesem Fall einmal mehr tun sollte als es von Gesetzen gefordert ist.

Bei diesem Kunden wurde für das Gebäude in 2011 eine Nutzungsänderung beantragt und genehmigt. Das Gebäude wurde von einer Werkstatt mit Verkaufsraum, in eine Wohnung umgenutzt. Das Gebäude ist Anfang 1900er Jahre gebaut worden.

Im Übergangsbereich zwischen innen und außen kommt es zu Feuchtigkeitsschäden. Das kann auch nicht anders ein, da die Bodenplatte keine Dämmung enthält und zudem noch ohne Unterbrechung in den Außenbereich durchgeht. Der die Trennung zwischen innen und außen erfolgt lediglich durch ein bodenstehendes Fensterelement. Der Außenbereich ist allen Witterungseinflüssen (Wärme, Kälte, Regen und Schnee) ausgesetzt. Es gibt weder eine thermische Trennung, noch eine Abdichtung. Dafür aber Fehlstellen im Bereich des stirnseitigen Abschlusses an einem Stahlprofil bzw. weist die vor der Bodenplatte eingebaute Abflussrinne auch noch eine Fehlstelle auf.

So etwas kann nicht gut gehen. Wie die Situation sich im Winter darstellt, will man als Sachverständiger gar nicht drüber nachdenken.


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Schimmel hinter GipskartonplattenNews

Posted by Ulrich Fuckert Tue, July 04, 2017 18:01:51

Besonders die Verkleidung von Außenwänden birgt unterschiedliche Gefahren. Bei Nichtbeachtung bauphysikalischer Gegebenheiten, kann es zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen der Bewohner kommen. So auch in dem hier dokumentierten Fall. Die Eltern der Eigentümer hatten die Außenwände eines Anbaus mit Gipskartonplatten verkleidet. Die Platten wurden auf eine Holzlattung aufgebracht. Eine Dampfsperre und Dämmung wurde nicht eingebaut. Im Vorfeld zu dieser Sanierungsmaßnahme mit Gipskartonplatten, wurden anscheinend auch schon andere „Dämmversuche“ unternommen. Auf der Wandoberfläche wurde eine „Styroportapet“ aufgebracht. Die alten Kleisterreste konnten so die geeignete Grundlage für einen ausgewachsenen Schimmelpilzbefall bieten. Ergebnis: Die jetzigen Bewohner beklagten sich über gesundheitliche Probleme. Kein Wunder.

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Dampfsperre nicht eingebaut – fatale FolgenNews

Posted by Ulrich Fuckert Thu, May 18, 2017 15:00:53

Bei dem hier dokumentierten Schadensfall, handelt es sich um Industriegebäude, in dem das Obergeschoss schon seit Jahren als Wohnraum genutzt wurde.

Während der jetzt vorgenommenen Kernsanierung des Geschosses, werden die fatalen Folgen einer nicht vorhandenen Dampfsperre deutliche. Man hatte eine abgehängte Deckenkonstruktion unterhalb des nicht gedämmten Dachaufbaus eingezogen. Oberhalb der abgehängten Decke, wurde Glaswolle lose verlegt. Besonders in den Bereichen wo sich vorher die Küche und das Badezimmer befunden hat, ist ein ausgeprägter Schimmelpilzbefall sichtbar.


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Eine Öffnung der Konstruktion bringt es zutageNews

Posted by Ulrich Fuckert Mon, May 01, 2017 16:43:30

Das Haus wurde von meinem Auftraggeber vor kurzem gekauft. Beim Kauf sah das aufgearbeitete Fachwerkhaus sehr gut aus. Der Käufer ging davon aus, dass man die Wandflächen nur malermäßig aufarbeiten müsse.

Im Zuge der Sanierungsarbeiten musste eine Wandöffnung hergestellt werden. Was dann zutage kam, macht die Pläne eines zügigen Umzugs unmöglich.



Die Fachwerkbalken sind durch Feuchtigkeit und durch Holzschädlinge in großen Bereichen zerstört und müssen ausgetauscht werden.


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Heute mal was LustigesNews

Posted by Ulrich Fuckert Sun, April 09, 2017 18:56:55

Bei meiner Schadensaufnahme vom vergangenen Freitag, bin ich auf eine Kuriosität gestoßen.

Häufig findet man im Internet Bilder die als „Pfusch am Bau“ dokumentiert sind. Man hat häufig den Eindruck, dass es sich dabei um einen Fake handelt. Jetzt wurde ich eines Besseren belehrt.

Auf dem hier dargestellten Bild, verläuft eine Entwässerungsleitung mitten im Wandquerschnitt einer Stahlbetonwand. Das alles wäre ja nicht weiter aufsehenerregend, wenn nicht in diesem Bereich auch eine Türöffnung hergestellt worden wäre. Das gute ist: Wenn man das Rohr reinigen möchte, braucht man sich nicht zu bücken, da die Revisionsöffnung ebenfalls in der Türöffnung eingebaut wurde.


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